Damen I: Schwere Geburt!

Es war die erwartet schwere Aufgabe beim direkten Verfolger in der Tabelle. Eschhofen/Steeden hatte vor dem Match sechs Punkte vorzuweisen, der SVS deren zehn. Man wollte den Vorsprung auf jeden Fall vergrößern und wichtige Punkte im Abstiegskampf sammeln. Leider war die Vorbereitung im Januar bzw. auf das Spiel nicht optimal verlaufen. Viele Spielerinnen hatten nur das eine oder andere Training besucht, was das Zusammenspiel und die Präzision im Spiel erschweren sollte. Aber man hatte ein großes Plus im Ärmel. Juliane Grauer, die im Oktober nach den Querelen um Manager Gerhard Döll bei der TSG Ober Eschbach aufgehört hatte, hat sich den SVS Damen angeschlossen. Obwohl ihr etliche Angebote, natürlich auch höherklassig vorlagen, hat sie sich aufgrund der Nähe zur Sporthalle (Juliane wohnt in Seulberg) dem SV Seulberg angeschlossen. Dadurch bleibt ihr mehr Zeit für die Familie und sie muss nicht mehr alles nach dem Handball richten. Wir haben uns natürlich sehr über einen solchen Neuzugang gefreut. Sie wurde sehr gut in der Mannschaft aufgenommen. Ich denke von ihr können viele noch was lernen und sie hilft uns mit Sicherheit in der Liga zu bleiben.

Zum Spiel: In Halbzeit I war es ein durchwachsenes Spiel, gelungene Aktionen in Abwehr und Angriff wechselten sich mit technischen Fehlern und vergeben von besten Einwurfmöglichkeiten ab. So wechselte die Führung ständig, aus einem 7-9 in der 21. Minute kam es zum gerechten 10-10 zur Halbzeit. Viele Abpraller landeten unglücklich beim Gastgeber, der auch einige Pluspunkte bei den Schiedsrichtern hatte.

In der Halbzeit gab es eigentlich nicht viel zu bemängeln. Ruhe bewahren, wir sind die bessere Mannschaft, wir werden uns in der Abwehr stabilisieren und unsere Chancen besser nutzen. Gesagt getan. Vom 12-12 in der 35. Minute zog der SVS auf 13-20 davon (55. Minute). Nur ein Gegentreffer in 20 Minuten, zeigt, dass wir in der zweiten Halbzeit überlegen waren. Die Abwehr um Juliane, Dajana und Bekki stand sehr sicher, später auch mit der Vorgezogenen Vivi, was sonst aufs Tor kam, war Beute von Jenny.

Nur die Chancenverwertung ließ noch zu wünschen übrig. Fünf verworfene 7m, dazu etliche Freie verhinderten einen höheren Sieg. In Halbzeit 2 erzielten Juliane (sie leidet noch ein wenig an dem Harzverbot in der BOL) und Diana die wichtigen Treffer. Alle Spielerinnen haben sich gut eingebracht. Vielen Dank an die A-Jugendliche Theresa, die die lange Fahrt mitgemacht hat und neben ihrem Treffer auch noch zwei 7m herausgeholt hat. Wichtig ist, dass wir die Punkte mitgenommen haben. Das gibt ein gutes Gefühl für die kommenden Aufgaben.

Es spielten: Jenny Heinrich im Tor
Im Feld: Juliane Grauer 8/1, Diana Kolibaba 6/3, Lisa Weiershäuser 3, Bekki Weyand, Janina Peppel, Theresa Schröder und Hannah Schmidt je 1, Dajana Verkic, Vivien Wenserski